Branchen-News

09.02.2023 | Verband

GD Holz: Aussichten für 2023 eher verhalten

Für das Jahr 2022 weist der Betriebsvergleich des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel (GD Holz) einen Umsatzanstieg von 5,6 Prozent auf. Die Mehrheit der Teilnehmer am monatlichen Betriebsvergleich gibt an, dass die Umsatzzuwächse durch Preiswirkungen erzielt worden sind und nur in geringerem Umfang durch mehr Absatz. Am deutlichsten war der Umsatzanstieg in den Sortimenten Plattenwerkstoffe mit 11 Prozent und Ausbauprodukte (ohne Fußböden) m…

Für das Jahr 2022 weist der Betriebsvergleich des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel (GD Holz) einen Umsatzanstieg von 5,6 Prozent auf. Die Mehrheit der Teilnehmer am monatlichen Betriebsvergleich gibt an, dass die Umsatzzuwächse durch Preiswirkungen erzielt worden sind und nur in geringerem Umfang durch mehr Absatz. Am deutlichsten war der Umsatzanstieg in den Sortimenten Plattenwerkstoffe mit 11 Prozent und Ausbauprodukte (ohne Fußböden) mit 16 Prozent zu verzeichnen. Bei den Sortimenten Fußböden (4 Prozent) und Bauelemente (9 Prozent) konnte ein Umsatzanstieg verzeichnet werden. Zwei Sortimente liegen in etwa auf Vorjahresniveau oder darunter: Schnittholz mit 0,5 Prozent und Holz im Garten bei –2 Prozent.
Deutliche Unterschiede sind auch in der Umsatzentwicklung der Vertriebswege über den Holzgroßhandel und den Holzeinzelhandel ersichtlich. Die Umsätze im Holzgroßhandel sind mit fünf Prozent gestiegen. Die weniger von Preisanstieg betroffenen Sortimente des Holzeinzelhandels wirken sich auf die Entwicklung des Einzelhandelsumsatzes aus, der 2022 mit 5 Prozent rückläufig ist.
Was die Erwartungen bezüglich der Umsatzentwicklung angeht sind die Teilnehmer am Betriebsvergleich für das erste Quartal 2023 im Großhandel sehr zurückhaltend. So erwartet die Mehrheit (63 Prozent) eine geringere Umsatzentwicklung als im Jahr 2022. Noch deutlicher wird diese Frage bei den Teilnehmern im Einzelhandel beantwortet: 80 Prozent erwarten hier geringere Umsatzentwicklungen als 2022. Für den Holzeinzelhandel von entscheidender Bedeutung werde der Start des Gartenholzsortimentes im Frühling sein.
»Der Holzhandel schaut insgesamt auf ein durchaus positives Jahr 2022 zurück; die Erwartungen für 2023 sind mäßig, das gilt insbesondere für den Holzeinzelhandel. Die anhaltend hohen Energiepreise, die hohe Inflation und Bauzinsen werden die Bauwirtschaft und damit den deutschen Holzhandel belasten«, so GD Holz-Geschäftsführer Thomas Goebel. Innenausbau und öffentlicher Bau werden positiver gesehen. Der aktuell hohe Überhang an Baugenehmigungen im Wohnungsbau wird voraussichtlich ab 2024 für weitere Impulse sorgen.

09.02.2023 | Verband

VdL: Farbenbranche bei Margen stark unter Druck

Wie der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) in der Jahreswirtschaftskonferenz Anfang Februar mitteilte, sind in Deutschland im vergangenen Jahr 1,53 Mio. Tonnen Lacke, Farben und Druckfarben verkauft worden – ein Minus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im laufenden Jahr ist ein weiterer Rückgang um 2 bis 3 Prozent auf 1,5 Mio. Tonnen zu erwarten.
Der Umsatz der in Deutschland verkauften Lacke, Farben und Druckfarben stieg 2022 in­fla­tions­bedingt gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 6,1 Millia…

Wie der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) in der Jahreswirtschaftskonferenz Anfang Februar mitteilte, sind in Deutschland im vergangenen Jahr 1,53 Mio. Tonnen Lacke, Farben und Druckfarben verkauft worden – ein Minus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im laufenden Jahr ist ein weiterer Rückgang um 2 bis 3 Prozent auf 1,5 Mio. Tonnen zu erwarten.
Der Umsatz der in Deutschland verkauften Lacke, Farben und Druckfarben stieg 2022 in­fla­tions­bedingt gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Auch im laufenden Jahr erwartet der VdL einen weiteren leichten Anstieg um gut 2 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Mehrere Entwicklungen drücken die Ergebnisse der Farbenhersteller: Die Rohstoffpreise verharren auf ­hohem Niveau, eine Entlastung ist auch aufgrund der Inflation nicht zu ­erwarten. Die Energiekrise führt langfristig zu höheren Kosten bei Gas und Strom.

Bautenanstrichmittel
Bei den Bautenfarben gab es 2022 einen Rückgang um 7 Prozent in der Menge. Sowohl das DIY-Segment als auch der Profibereich liefen aufgrund der schwachen Entwicklung der Bau­indus­trie schlecht. Für 2023 prognostiziert der VdL in der Menge einen weiteren Rückgang um 4 Prozent auf 770 000 Tonnen. Der Umsatz mit Bautenfarben wird aller Voraussicht nach bei 1,8 Milliarden Euro stagnieren.

Industrielacke
Bei den Industrielacken kam es zu einem leichten Anstieg des Verbrauchs um 1 Prozent in der Menge, der Wert stieg preisbedingt um 11 Prozent. Während sich Autoserienlacke, Autoreparaturlacke, sonstiger Fahrzeugbau und Elektroindustrie recht erfreulich entwickelten, ging der Verbrauch von Lacken in der Holz- und Möbel­indus­trie sowie bei Metallerzeugnissen zurück. 2023 wird es nach Einschätzung des VdL bei den Industrielacken zu einem Minus von rund 1 Prozent kommen, da vor allem in der Holz- und Möbel­indus­trie, aber auch im Maschinenbau vorübergehend ein deutlicher Nachfragerückgang zu erwarten ist. Insgesamt prognostiziert der VdL ein preisbedingtes Umsatzwachstum von 4 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro.

Druckfarben
Der Absatz von Druckfarben ist 2022 weiter zurückgegangen – in Deutschland wurden 211 000 Tonnen verbraucht, ein Minus von 8 Prozent. Zum ersten Mal macht dabei der Verpackungsdruck mehr als 50 Prozent aus. Insgesamt wurden Druckfarben für Publikationen und Verpackungen im Wert von 925 Mio. Euro umgesetzt. Die Aussichten für das laufende Jahr sind nach wie vor negativ. Hier geht man von einem 4-prozentigen Rückgang der Menge aus, wobei der Umsatz inflationsbedingt leicht steigen wird.

Import/Export
Der Export stieg 2022 inflationsbedingt um knapp 5,8 Prozent auf 4 Mil­liar­den Euro. Importiert wurde für 1,4 Milliarden Euro (+11,7 Prozent). Im laufenden Jahr wird sich nach Einschätzung des VdL der Außenhandel wertmäßig weiter positiv entwickeln und voraussichtlich um rund 5 Prozent steigen.

Gesamtprognose für 2023
Ohne wesentliche weitere Störungen erwartet der VdL für 2023 einen Rückgang in der Produktion der deutschen Farbenhersteller um rund 2 Prozent. Die Inlandsnachfrage wird in ähnlicher Weise zurückgehen.
Wertmäßig wird noch eine leichte Steigerung der Inlandsnachfrage von 2 Prozent erwartet. »Die Branche kann mit diesen ­Zahlen nicht zufrieden sein, doch wir kämpfen mit den Widrigkeiten unserer Zeit«, sagt Peter Jansen, Präsident des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie. »Unser Appell richtet sich an den Gesetzgeber, die Unternehmen in diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nicht noch zusätzlich zu belasten.«
Einen Erfolg hat die Farbenbranche 2022 beim Thema Titandioxid zu vermelden: Das Weißpigment kann nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes weiter uneingeschränkt und sicher in Lacken und Farben verwendet werden. Zwar sei die Entscheidung noch nicht rechtskräftig, aber die Luxemburger Richter bescheinigten der EU-Kommission entscheidende Rechtsverstöße, die im Urteil zu einer Rechtswidrigkeit der Kennzeichnungspflicht für den Stoff sowie für pulverförmige, feste und flüssige Gemische geführt hätten.
Die Arbeit des VdL-Hauptgeschäftsführers Dr. Martin Kanert, der sich auf die politischen Themen des Verbandes konzentriert, sei nach wie vor durch den »European Green Deal« geprägt. Zwar habe Brüssel der Wirtschaft bei der REACH-Revision zeitlich ein wenig Luft verschafft, nach wie vor fordere der VdL aber bei der Umsetzung des »Green Deals« Augenmaß und eine ganzheitliche Sicht auf Nachhaltigkeit. Insbesondere die anstehenden Vor­haben zu Ökodesign sowie Verpackungen und Verpackungsabfällen seien Herausforderungen, die die Mitgliedsunternehmen bewältigen müssen und damit zur grünen Transformation beitragen. »Darüber hinaus bietet die ›Farm to Fork‹-Strategie des ›Green Deals‹ die Basis, dass bedruckte Lebensmittelkontaktmaterialien dringend zeitnah europäisch geregelt werden müssen«, so Kanert.

04.02.2023 | Boden / Zubehör

Enia Flooring: Schöne neuer Gebietsverkaufsleiter Ostdeutschland

Nachdem der schweizer Bodenbelagshersteller Enia Flooring das deutsche Außendienstteam im Jahr 2022 bereits um zwei Gebietsverkaufsleiter verstärkt hat, ist im Februar 2023 mit Ivo Schöne ein weiterer, neuer Gebietsverkaufsleiter für Ostdeutschland gestartet.
Schöne hatte nach seiner Ausbildung im Hoch- und Tiefbau in den Außendienst gewechselt und war zuletzt rund 15 Jahre als Gebietsleiter Ost beim LVT-Anbieter Designflooring tätig.
Enia-Vertriebsleiter Michael Lenz freut sich über die Team-Vergrößerung und ist sich sicher, das Schöne der richtige Mann ist, um Enias Marktpräsenz in Ostdeutschland zügig und nachhaltig weiter auszubauen. - © Enia Flooring

Nachdem der schweizer Bodenbelagshersteller Enia Flooring das deutsche Außendienstteam im Jahr 2022 bereits um zwei Gebietsverkaufsleiter verstärkt hat, ist im Februar 2023 mit Ivo Schöne ein weiterer, neuer Gebietsverkaufsleiter für Ostdeutschland gestartet.
Schöne hatte nach seiner Ausbildung im Hoch- und Tiefbau in den Außendienst gewechselt und war zuletzt rund 15 Jahre als Gebietsleiter Ost beim LVT-Anbieter Designflooring tätig.
Enia-Vertriebsleiter Michael Lenz freut sich über die Team-Vergrößerung und ist sich sicher, das Schöne der richtige Mann ist, um Enias Marktpräsenz in Ostdeutschland zügig und nachhaltig weiter auszubauen. - © Enia Flooring

01.02.2023 | Wand / Fassade

DAW-Profimarken: Rollin leitet Marketing und Produktmanagement

Seit 1. Januar 2023 leitet Robert Rollin das Marketing und Produktmanagement der DAW-Profimarken in Deutschland. Sein Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die Marken »Caparol«, »alsecco«, »Alligator«, »Disbon« und »Prefab Solution…

Seit 1. Januar 2023 leitet Robert Rollin das Marketing und Produktmanagement der DAW-Profimarken in Deutschland. Sein Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die Marken »Caparol«, »alsecco«, »Alligator«, »Disbon« und »Prefab Solutions«.
Rollin studierte Business Administration mit Schwerpunkt Marketing und Wirtschaftsinformatik an der Freien Universität Berlin. Nach dem Diplom-Abschluss war er zunächst als Key Account Manager beim Personaldienstleister Hays AG tätig. 2010 übernahm Rollin beim Werkzeughersteller Hilti Deutschland AG als Account Manager Building & Construction Führungsaufgaben, um anschließend als Product Marketing Manager (Mitteleuropa) die Produkt- und Geschäftsentwicklung im Bereich Messsysteme zu forcieren. Seit 2015 gehörten die Vertriebsleitung, Teammanagement und -entwicklung bei Hilti in Süddeutschland zu seinen Aufgaben als Verkaufsleiter. Zuletzt verantwortete Rollin das Strategie- und Business Development für das Segment Engineering in Zentraleuropa. Vor seiner Tätigkeit für die DAW-Profimarken war er als Leiter Strategy, Marketing & Digital beim US Konzern Owens Corning im Bereich Isolierung in Europa für die Marken »Paroc« und »Foamglas« aktiv. - © DAW

01.02.2023 | Boden / Zubehör

Dr. Bayram Aslan verlässt das TFI

Überraschender personeller Wechsel beim TFI in Aachen: Nach fünfeinhalb Jahren an der Spitze verlässt Dr. Bayram Aslan das Institut für Forschung, Prüfung und Zertifizierung von Bauprodukten für den Innenraum in Europa (TFI) mit Sitz in Aachen. Am 1. April 2023 folgt ihm Frau Dr. Jacqueline Lemm sowohl als Institutsleiterin als auch als TFI-Geschäftsführerin.
Aslan, promovierter Maschinenbauer, Diplom-Ingenieur mit Vertiefung Textil- und…

Überraschender personeller Wechsel beim TFI in Aachen: Nach fünfeinhalb Jahren an der Spitze verlässt Dr. Bayram Aslan das Institut für Forschung, Prüfung und Zertifizierung von Bauprodukten für den Innenraum in Europa (TFI) mit Sitz in Aachen. Am 1. April 2023 folgt ihm Frau Dr. Jacqueline Lemm sowohl als Institutsleiterin als auch als TFI-Geschäftsführerin.
Aslan, promovierter Maschinenbauer, Diplom-Ingenieur mit Vertiefung Textil- und Kunststofftechnik und MBA-Absolvent in Technologie- und Innovationsmanagement, ist seit Oktober 2017 sowohl Leiter des Instituts für Bodensysteme an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen e. V. als auch Geschäftsführer der TFI Aachen GmbH, als hundertprozentige Tochter des Vereins. In dieser Zeit hat der 45-Jährige Institut und GmbH gemeinsam mit der TFI-Mannschaft und dem Vorstand entschieden modernisiert, weiterentwickelt und strategisch neu ausgerichtet. Das TFI hat beispielsweise maßgeblich dazu beigetragen, die Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in der deutschen und europäischen Bodenbelagsindustrie im Rahmen von konkreten Produkt- und Prozessentwicklungen voranzutreiben.
»Das TFI zu verlassen, ist die schwerste Entscheidung meiner beruflichen Laufbahn gewesen. Ich fühle mich sehr wohl im TFI und in den Branchen, in denen wir tätig sind. Meine neue Aufgabe, die an mich herangetragen wurde und die in der europäischen Pharmaindustrie sein wird, bietet mir die Chance, geschäftsführender Gesellschafter zu werden. Das hat mich sehr gereizt, weil sich mit dieser Selbstständigkeit für mich ein Jugendtraum erfüllt«, erklärt der Familienvater seine überraschende Entscheidung.
Aslan wird seine Nachfolgerin Lemm in einer dreimonatigen Übergabephase vom 1. April bis 30. Juni 2023 intensiv einarbeiten und allen maßgeblichen Ansprechpartnern vorstellen. „Der vom TFI in den vergangenen Jahren eingeschlagene Weg wird auch unter Jacqueline Lemm zusammen mit dem TFI-Team weiter beschritten und die Philosophie fortgeführt“, versichert Aslan.
Frau Dr. Jacqueline Lemm, promovierte Technik-Soziologin, ist noch bis zum 31. März 2023 als Senior Managerin, in ihrer Funktion als Head of Bildung, Wissenschaft, Forschung bei Drees & Sommer SE tätig. Zuvor war sie von Oktober 2016 bis Mai 2021 als Akademische Oberrätin, mit den Aufgaben des Lehrstuhl- und Projektmanagements am Lehrstuhl für Technik- und Organisationssoziologie (STO) der RWTH Aachen University beschäftigt. Für die RWTH hält sie bis heute einen Lehrauftrag mit dem Schwerpunkt der Architektur- und Raumsoziologie. Außerdem unterrichtete sie von 2016 bis 2022 zusätzlich in einem Lehrauftrag für die Hochschule Landshut im berufsbegleitenden Masterstudiengang »Werteorientiertes Produktionsmanagement«.

31.01.2023 | Verband

MMFA: Decora ist neues Mitglied

Der Verband der mehrschichtig modularen Fuß­bodenbeläge (MMFA) freut sich über weitere Verstärkung: Decora S.A. ist als neues ordentliches Mitglied dem Verband beigetreten.
Decora S.A. ist ein in Polen ansässiges, internationales Unternehmen, das unter den Marken »Arbiton«, »Ewifoam« und »Afirmax« Klick-Vinylböden, Unterböden, Sockelleisten und Bodenprofile anbietet. Mit Produkten, die in zwei verschiedenen europäischen Werken herges…

Der Verband der mehrschichtig modularen Fuß­bodenbeläge (MMFA) freut sich über weitere Verstärkung: Decora S.A. ist als neues ordentliches Mitglied dem Verband beigetreten.
Decora S.A. ist ein in Polen ansässiges, internationales Unternehmen, das unter den Marken »Arbiton«, »Ewifoam« und »Afirmax« Klick-Vinylböden, Unterböden, Sockelleisten und Bodenprofile anbietet. Mit Produkten, die in zwei verschiedenen europäischen Werken hergestellt werden, produziert das Unternehmen eine innovative Kategorie an Bodenbelägen, SPC – ein Vinylboden mit Mineralkern, der eine hohe Dichte aufweist. Darüber hinaus fertigt Decora Unterböden mittels drei verschiedener Technologien: PUM, XPS und PEHD mit Aquastop.
Die Decora-Marke »Ewifoam« der E. Wicklein GmbH war seit 2014 ein außerordentliches Mitglied des Verbands. Die Mitgliedschaft hält nun Decora inne. Mit diesem Neuzugang umfasst das Netzwerk des MMFA aktuell 29 Hersteller als ordentliche Mitglieder und 30 Zulieferunternehmen sowie drei Fachinstitute als Fördermitglieder.

27.01.2023 | Wand / Fassade

Kansai Helios: Kanand übernimmt Segmentleitung

Zum 1. Februar 2023 übernimmt Bernd Kanand die Position des Segment Director of Architectural Coatings bei Kansai Helios. Er verantwortet damit die Vertriebsstrategie und die Weiterentwicklung des Segements und der Marken »Helios Deco«, »Belinka«, »Chromos«, »Zvezda« und »Zorka«, auf Gruppenebene.
Zuletzt war Kanand 20 Jahren beim Berliner Farben- und Lackespezialisten Diessner tätig, davon 15 Jahre als Geschäfts…

Zum 1. Februar 2023 übernimmt Bernd Kanand die Position des Segment Director of Architectural Coatings bei Kansai Helios. Er verantwortet damit die Vertriebsstrategie und die Weiterentwicklung des Segements und der Marken »Helios Deco«, »Belinka«, »Chromos«, »Zvezda« und »Zorka«, auf Gruppenebene.
Zuletzt war Kanand 20 Jahren beim Berliner Farben- und Lackespezialisten Diessner tätig, davon 15 Jahre als Geschäftsführer. Kanand: »Die internationale Aufgabe ist äußerst reizvoll und spannend. Ich freue mich auf neue Kollegen und Geschäftspartner sowie auf neue Herausforderungen.«
Kansai Helios, Teil von Kansai Paint, ist eine europäische Lackgruppe mit Holdinggesellschaft in Wien/Österreich, und einem ausgedehnten Produktions- und Vertriebsnetz in ganz Europa. Die Unternehmensgruppe bietet ein breites Spektrum hochwertiger und innovativer Produktlösungen und -systeme von Farben und Lacken, Kunstharzen, Klebstoffen und Stärken sowie weiteren chemischen Produkten. - © Bernd Kanand

26.01.2023 | Boden / Zubehör

Parador: Neues Logistikzentrum in Coesfeld

Am 25. Januar 2023 wurde der erste Spatenstich für das neue Parador-Logistikzentrum am Standort in Coesfeld gesetzt. Auf der Fläche zwischen B474 und Millenkamp entsteht ein 30.000 Quadratmeter großer Neubau mit einer Kapazität für bis zu 30.000 Paletten und ausreichend Platz für operative Tätigkeiten.
»Wir freuen uns, dass wir die Interessen aller Projektpartner berücksichtigen konnten, und sind glücklich, nun in die Umsetzung zu starte…

Am 25. Januar 2023 wurde der erste Spatenstich für das neue Parador-Logistikzentrum am Standort in Coesfeld gesetzt. Auf der Fläche zwischen B474 und Millenkamp entsteht ein 30.000 Quadratmeter großer Neubau mit einer Kapazität für bis zu 30.000 Paletten und ausreichend Platz für operative Tätigkeiten.
»Wir freuen uns, dass wir die Interessen aller Projektpartner berücksichtigen konnten, und sind glücklich, nun in die Umsetzung zu starten«, sagt Parador-Geschäftsführer Stefan Kükenhöhner. Die Fertigstellung des Logistikzentrums ist für das Frühjahr 2024 geplant.
Effizienz, Nachhaltigkeit und die Stärkung des Standorts Coesfeld seien die wichtigsten Argumente für den Bau des neuen Logistikzentrums. Parador steigere mit dem Neubau und der damit verbundenen Zentralisierung der Läger die gesamte Effizienz seiner Logistik und sei dadurch deutlich flexibler. Die Außenlager in der Umgebung können dann aufgegeben werden.
Das Thema Nachhaltigkeit wird durch eine Fassadenbegrünung und einen umfassenden Bepflanzungsplan für das Gelände zusätzlich unterstützt. Ebenfalls projektiert ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf der 30.000 Quadratmeter großen Dachfläche. Die dort gewonnene Energie soll für den eigenen Verbrauch am Standort Coesfeld eingesetzt werden.

26.01.2023 | Allgemein

»BAU«: ifo-Institut präsentiert Ergebnisse im Bausektor

Die Ergebnisse des Branchenausblicks für den deutschen und europäischen Bausektor im Zeitraum bis 2025 präsentierte das ifo-Institut im Rahmen der »BAU«-Informationsgespräche.
Gestiegene Bauzinsen, hohe Realisierungskosten und wirtschaftliche Abkühlung – die Baubranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Wie entwickelt sich die Situation für Hersteller und Anbieter von Materialien und Systemen im Baubereich mittelfristig weiter? Erste Antworten auf diese Frage gibt eine europäische Marktanalyse, an der das ifo-Instituts beteiligt …

Die Ergebnisse des Branchenausblicks für den deutschen und europäischen Bausektor im Zeitraum bis 2025 präsentierte das ifo-Institut im Rahmen der »BAU«-Informationsgespräche.
Gestiegene Bauzinsen, hohe Realisierungskosten und wirtschaftliche Abkühlung – die Baubranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Wie entwickelt sich die Situation für Hersteller und Anbieter von Materialien und Systemen im Baubereich mittelfristig weiter? Erste Antworten auf diese Frage gibt eine europäische Marktanalyse, an der das ifo-Instituts beteiligt war. Ludwig Dorffmeister, Fachreferent für Bau- und Immobilienforschung, stellte die Kernaussagen vor.

Europäischer Bausektor stagniert vorerst
Nach den kräftigen Zuwächsen in den Jahren 2021 und 2022 (+ 5,8 Prozent und + 3,0 Prozent) bleibt der europäische Bausektor wohl von einem erneuten Rückgang verschont. Dieses und nächstes Jahr stagniert der Markt, 2025 wächst er mit gut einem Prozent nur langsam. Zu den Impulsgebern zählen dabei die staatlichen Modernisierungshilfen im Hochbau, teils beträchtliche Investitionsbedarfe im Wohnungs- und Infrastruktursektor sowie die ab 2024 wieder deutlich positiveren wirtschaftlichen Aussichten.
»Der europäische Bausektor profitiert vor allem von der steigenden Baunachfrage in Frankreich, Spanien und Großbritannien. Dort liegen die Zuwächse zwischen zweieinhalb und knapp sieben Prozent. Insgesamt dürfte der Markt bis 2025 um rund 26 Milliarden Euro wachsen«, erklärt Dorffmeister.

Deutsche Baubranche verspürt weiter Gegenwind
Nach zwei verhaltenen Jahren wird die deutsche Bauleistung 2023 allenfalls schwach zunehmen. Immerhin dürfte der Nichtwohnhochbau nach der zurückliegenden Marktkorrektur im laufenden Jahr keine Einbußen mehr verzeichnen. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung und nach dem Verdauen des Inflationsschocks legen der gewerbliche sowie der öffentliche Hochbau spätestens 2024 wieder zu. Für 2025 prognostiziert die Marktanalyse, dass der Umfang der Baumaßnahmen an neuen und bestehenden Nichtwohngebäuden hierzulande um rund ein Prozent größer sein wird als 2022. Auch der Tiefbausektor dürfte angesichts des teilweise immensen Investitionsbedarfs ab 2024 wieder Fahrt aufnehmen und bis 2025 um insgesamt zwei Prozent wachsen.

Deutlicher Rückgang des Wohnungsneubaus in Deutschland
Dass der deutsche Bausektor im Zeitraum 2021 bis 2025 letztlich nur stagnieren wird, liegt am baldigen Auslaufen der langjährigen Aufwärtsentwicklung im Wohnungsbau. Der große Bauüberhang und die langen Projektrealisierungszeiten werden den Neubaumarkt zwar vorerst stabilisieren, ab 2024 dürften die Folgen der großen Zurückhaltung aufseiten der Projektentwickler, »Häuslebauer« und Wohnungsunternehmen aber immer stärker durchschlagen. Die Prognose von Dorffmeister lautet deshalb: „Für das laufende Jahr ist im Wohnungsektor, der ja auch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden umfasst, noch ein kleines Plus denkbar. Danach geht es bergab.«

26.01.2023 | Boden / Zubehör

Neue Geschäftsführung bei Döllken Profiles

Seit 15. Januar 2023 leitet Martina Baden die Geschäfte der Döllken Profiles GmbH sowie die Business Unit »Profiles« der Surteco SE und löst damit die bisherige Doppelspitze, bestehend aus Hartwig Schwab und Wolfgang Breuning, ab. Schwab wechselt innerhalb des Mutterkonzerns in eine neue, verantwortungsvolle Position, teilt das Unternehmen mit.
In den letzten beiden Jahren hat die Surteco Group intensiv an der Neuausrichtung der Strategie des Gesamtkonzerns gearbeitet. Zur erfolgreichen Umsetzung dieser Strategie ist zum Jahresanfang eine neue Organisation in Kraft getreten, in der die Geschäfte der Döllken Profiles GmbH und der Tochterunternehmen zukünftig in der Business Unit »Profiles« vereint werden.
Martina Baden blickt auf mehr als elf Jahre Erfahrung in der Transformation und der strategischen Neuausrichtung im Anlagenbau und Automobilbereich des Thyssenkrupp-Konzerns zurück. Mit ihrer performanceorientierten Herangehensweise und ihrem strategischen Blickwinkel verfügt die passionierte Seglerin über umfassende Erfahrungen. - © Döllken Profiles

Seit 15. Januar 2023 leitet Martina Baden die Geschäfte der Döllken Profiles GmbH sowie die Business Unit »Profiles« der Surteco SE und löst damit die bisherige Doppelspitze, bestehend aus Hartwig Schwab und Wolfgang Breuning, ab. Schwab wechselt innerhalb des Mutterkonzerns in eine neue, verantwortungsvolle Position, teilt das Unternehmen mit.
In den letzten beiden Jahren hat die Surteco Group intensiv an der Neuausrichtung der Strategie des Gesamtkonzerns gearbeitet. Zur erfolgreichen Umsetzung dieser Strategie ist zum Jahresanfang eine neue Organisation in Kraft getreten, in der die Geschäfte der Döllken Profiles GmbH und der Tochterunternehmen zukünftig in der Business Unit »Profiles« vereint werden.
Martina Baden blickt auf mehr als elf Jahre Erfahrung in der Transformation und der strategischen Neuausrichtung im Anlagenbau und Automobilbereich des Thyssenkrupp-Konzerns zurück. Mit ihrer performanceorientierten Herangehensweise und ihrem strategischen Blickwinkel verfügt die passionierte Seglerin über umfassende Erfahrungen. - © Döllken Profiles

23.01.2023 | Verband

GHF: Leichtes Umsatzplus von rund 2,5 Prozent

Der Bundesverband Großhandel Heim & Farbe (GHF) meldet aus seinem internen Branchenvergleich ein leichtes Umsatzwachstum seiner Mitglieder von rund 2,5 Prozent für das Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr.
Verglichen mit dem ersten Halbjahr hat sich laut GHF das zweite Halbjahr mit rund 4 Prozent stärker entwickelte. Herausstechendes Wachstum, sicher auch aufgrund von deutlichen Preisanpassungen, verzeichneten die Wärmedämmverbundsysteme …

Der Bundesverband Großhandel Heim & Farbe (GHF) meldet aus seinem internen Branchenvergleich ein leichtes Umsatzwachstum seiner Mitglieder von rund 2,5 Prozent für das Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr.
Verglichen mit dem ersten Halbjahr hat sich laut GHF das zweite Halbjahr mit rund 4 Prozent stärker entwickelte. Herausstechendes Wachstum, sicher auch aufgrund von deutlichen Preisanpassungen, verzeichneten die Wärmedämmverbundsysteme mit rund 15 Prozent zum Vorjahr.
Der GHF-Branchenvergleich wird monatlich für die Teilnehmer erstellt und verarbeitete ein Umsatzvolumen der Großhändler an ihre Kunden im letzten Jahr von über 1,8 Mrd. Euro. Er gibt den Teilnehmern damit einen detaillierten Blick auf die monatliche Entwicklung von 16 Warengruppen.

20.01.2023 | Fachhandel / Kooperationen

Mega eG: Farben Schmid 100-prozentige Tochtergesellschaft

Seit 1. Januar 2023 ist die Robert Schmid GmbH & Co. KG mit sieben Niederlassungen eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Mega Gruppe. Dabei soll die Eigenständigkeit der Firma Schmid innerhalb der Großhandelsgruppe gewahrt bleiben. Ziel ist es, das Standortnetz in Baden-Württemberg und Bayern weiter auszubauen.
Bereits seit 2015 arbeiten das Familienunternehmen Farben Schmid aus Memmingen und die handwerkseigene Mega zusammen. …

Seit 1. Januar 2023 ist die Robert Schmid GmbH & Co. KG mit sieben Niederlassungen eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Mega Gruppe. Dabei soll die Eigenständigkeit der Firma Schmid innerhalb der Großhandelsgruppe gewahrt bleiben. Ziel ist es, das Standortnetz in Baden-Württemberg und Bayern weiter auszubauen.
Bereits seit 2015 arbeiten das Familienunternehmen Farben Schmid aus Memmingen und die handwerkseigene Mega zusammen. Diese Gemeinschaft soll nun intensiviert werden.
»Wir freuen uns schon jetzt auf die zukünftige Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen sowie auf rund 8000 neue Kunden. Gemeinsam werden wir – ganz im Sinne unseres genossenschaftlichen Auftrages ›Handeln fürs Handwerk‹ – den herstellerunabhängigen Sortimentsgroßhandel weiter ausbauen. Das Handwerk brauche einen Partner, der die besten Produktlösungen in einer Hand zusammenführt. Diesem Auftrag unserer Eigentümer aus dem Handwerk möchten wir gerecht werden und hoffen, dass sich weitere freie Großhändler unserer Kooperation für das Handwerk anschließen«, erklärt Volker König, Vorstandsvorsitzender der Mega Gruppe.

19.01.2023 | Boden / Zubehör

Unilin Group investiert 20 Mio. Euro in die Produktion von LVT-Böden

Die Unilin Group ist Mitte Januar 2023 mit einem ehrgeizigen Wachstums- und Investitionsplan für ihre belgischen Produktnsstandorte im Bereich Bodenbeläge ins neue Jahr gestartet. Das Unternehmen investiert 20 Millionen Euro, um einerseits die LVT-Produktion am Standort Avelgem deutlich zu steigern und andererseits eine neue, hochmoderne LVT-Linie in Wielsbeke zu bauen.
Mit der neuen Produktionsanlage reagiert Unilin auf die steigen…

Die Unilin Group ist Mitte Januar 2023 mit einem ehrgeizigen Wachstums- und Investitionsplan für ihre belgischen Produktnsstandorte im Bereich Bodenbeläge ins neue Jahr gestartet. Das Unternehmen investiert 20 Millionen Euro, um einerseits die LVT-Produktion am Standort Avelgem deutlich zu steigern und andererseits eine neue, hochmoderne LVT-Linie in Wielsbeke zu bauen.
Mit der neuen Produktionsanlage reagiert Unilin auf die steigende Nachfrage von Rigid-Core-Belägen. Die bestehende LVT-Produktion in Wielsbeke wird im Laufe des Jahres 2023 schrittweise eingestellt.
»Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Investitionsplans, mit dem die Unilin Group in diesem Jahr 155 Millionen Euro in den Ausbau von Produktionskapazitäten investieren wird«, heißt es hierzu aus Belgien.
Nach zwei Jahren intensiver Tests und Forschungsarbeit wird die neue LVT-Linie, die von Unilin entwickelt und patentiert wurde, neueste Produktionstechnologien mit Innovationen vereinen. Die neue Anlage sei energieeffizienter und ermögliche die Verwendung von 100 Prozent recycelten Rohstoffen. Sie soll im Oktober 2023 in Betrieb gehen.
Im neuen Schulungszentrum »The Dive« werden Mitarbeiter für die neue Anlage und deren Technologie geschult.