Branchen-News

18.01.2023 | Verband

FEB: Neu gestaltete Website

Der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) startet das Jahr 2023 mit einem neu gestalteten Internetauftritt für das Bodensystem mit elastischen Belägen.
Die User erwartet auf www.feb-ev.com eine »innovative elastische Welt mit emotionalen Anwendungsfotos, schnell erfassbaren Inhalten und vielen technischen Informationen. Das Motto ›Schneller – Mehr Informationen – Für Qualität am Boden‹ wird durch eine sauber strukturie…

Der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) startet das Jahr 2023 mit einem neu gestalteten Internetauftritt für das Bodensystem mit elastischen Belägen.
Die User erwartet auf www.feb-ev.com eine »innovative elastische Welt mit emotionalen Anwendungsfotos, schnell erfassbaren Inhalten und vielen technischen Informationen. Das Motto ›Schneller – Mehr Informationen – Für Qualität am Boden‹ wird durch eine sauber strukturierte und auf das Notwendige reduzierte Website umgesetzt«, teilt der Verband mit. Die Standards »Verband«, »Branche«, »Produkte« und »Aktuelles« sind weiterhin Rubriken der Website.
Links zu allen Mitgliedern und Fördermitgliedern, der Hinweis auf Kooperationspartner und auch die Informationen zum gemeinsamen Engagement bei der Ausbildungsinitiative »Das ist Bodenhandwerk«, gehören ebenfalls zu den Inhalten.
Weiterhin bietet der FEB die Schriftenreihe »Technische Informationen« und den »FEB Technic Explorer« als kostenlosen Download an. Neu im »FEB Knowledge Warehouse« ist die Rubrik »Wissen«. Hierbei handelt es sich um eine »Bibliothek« für elastische Bodenbeläge im Markt, die mit einer Suchfunktion ausgestattet wurde.

16.01.2023 | Boden / Zubehör

Windmöller: Wechsel in der Marketingleitung

Zum 31. Januar wird Bettina Höner, die seit sieben Jahren verantwortlich für das Marketing der Windmöller Unternehmensgruppe war, das ostwestfälische Familienunternehmen verlassen. Sie wechselt aus persönlichen Gründen in das familieneigene Unternehmen.
Höner hat den Ausbau der Bodenmarke »wineo« sowie das Unterneh…

Zum 31. Januar wird Bettina Höner, die seit sieben Jahren verantwortlich für das Marketing der Windmöller Unternehmensgruppe war, das ostwestfälische Familienunternehmen verlassen. Sie wechselt aus persönlichen Gründen in das familieneigene Unternehmen.
Höner hat den Ausbau der Bodenmarke »wineo« sowie das Unternehmen maßgeblich geprägt. Ihr sei es gelungen, ein starkes Team hinter sich zu vereinen und mit diesem gemeinsam große Schritte in den Themen Markenpositionierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeitskommunikation zu gehen, heißt es hierzu aus Augustdorf. Zudem habe sie für das begeisternde Markenerlebnis und das Design im neuen Ausstellungszentrum »wineo workspace« maßgeblich Verantwortung getragen.
»Wir sind Bettina Höner zu großem Dank verpflichtet, bedauern ihre Entscheidung sehr und wünschen ihr beruflich sowie privat alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft«, so Matthias Windmöller, Hauptgesellschafter und CEO der Unternehmensgruppe.
Ab 1. Februar 2023 wird Annika Windmöller, die sich aus persönlichen Gründen 2016 aus der operativen Marketingleitung zurückgezogen hatte, erneut das Marketing der Windmöller Unternehmensgruppe übernehmen. - © Windmöller/wineo

13.01.2023 | Messeartikel

Geballte interkontinentale Stärke auf der »Heimtextil 2023«

44.000 Besucher und 2400 Aussteller aus 129 Nationen, waren laut Messeangaben, zu Gast in Frankfurt. Zu den Top-Besucherländern zählten Deutschland, Italien, die Türkei, die USA, Großbritannien, Frankreich, die Niederlande, Spanien, Pakistan, Indien und Griechenland.
»Die ›Heimtextil‹ ist kraftvoll in den Januar zurückgekehrt und setzte al…

44.000 Besucher und 2400 Aussteller aus 129 Nationen, waren laut Messeangaben, zu Gast in Frankfurt. Zu den Top-Besucherländern zählten Deutschland, Italien, die Türkei, die USA, Großbritannien, Frankreich, die Niederlande, Spanien, Pakistan, Indien und Griechenland.
»Die ›Heimtextil‹ ist kraftvoll in den Januar zurückgekehrt und setzte als Barometer für das Messegeschäftsjahr alle Zeichen auf Erfolg«, sagte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Die Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien erreichte im Vergleich zu 2020 einen Anstieg des Internationalisierungsgrads von 94 Prozent auf Aussteller- und 82 Prozent auf Besucherseite.

13.01.2023 | Verband

VDT: Sechs neue Mitglieder

Der Verband der Deutschen Tapetenindustrie (VDT) meldete im Rahmen der Messe Heimtextil in Frankfurt, sich ab sofort für sämtliche Anbieter von Wandbelägen zu öffnen. Im Zuge dieser Neuausrichtung konnte der VDT sechs neue Mitglieder gewinnen. Erismann ist als reguläres Mitglied zurück im Verband. Die Hersteller Erfurt, Komar, Leco, Vescom und Vitrulan sind im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft eingetreten und wollen gemeinsam mit den bish…

Der Verband der Deutschen Tapetenindustrie (VDT) meldete im Rahmen der Messe Heimtextil in Frankfurt, sich ab sofort für sämtliche Anbieter von Wandbelägen zu öffnen. Im Zuge dieser Neuausrichtung konnte der VDT sechs neue Mitglieder gewinnen. Erismann ist als reguläres Mitglied zurück im Verband. Die Hersteller Erfurt, Komar, Leco, Vescom und Vitrulan sind im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft eingetreten und wollen gemeinsam mit den bisherigen Mitgliedern die Möglichkeiten einer gemeinsamen Verbandsarbeit ausloten.
»Die Branche befindet sich in einem Transformationsprozess und daher muss sich der Verband breiter aufstellen, um der Vielfalt im Markt gerecht zu werden«, erklärt VDT-Geschäftsführer Karsten Brandt. »Nicht nur die dekorative Tapete, sondern auch der überstreichbare und technische Wandbelag sowie die Glasfaser- und Digitaldruck-Tapete brauchen eine schlagkräftige Vertretung und verstärken den Verband«, ergänzt der VDT-Vorstandsvorsitzende Michael Caspar.
Die zukünftige Ausrichtung der Verbandsarbeit mit konkreten Zielen und Maßnahmen wird aktuell von einem Transformationsteam erarbeitet, das zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern sowie aus Mitarbeitern der neuen und alten Mitgliedsfirmen besteht. Bis Juni 2023 soll ein belastbares Konzept vorgelegt und verabschiedet werden, das den Weg des mehr als 130 Jahre alten Tapetenverbands in die Zukunft formuliert.

10.01.2023 | Allgemein

Baupreise steigen gegenüber November 2021 um 16,9 Prozent

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2022 um 16,9 Prozent gegenüber November 2021 gestiegen. Im Vergleich zum August 2022 erhöhten sich die Baupreise im November 2022 um 2,5 Prozent. 
Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2021 bis November 2022 um 15,8 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbau…

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2022 um 16,9 Prozent gegenüber November 2021 gestiegen. Im Vergleich zum August 2022 erhöhten sich die Baupreise im November 2022 um 2,5 Prozent. 
Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2021 bis November 2022 um 15,8 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Betonarbeiten sind gegenüber November 2021 um 17,6 Prozent teurer geworden, Mauerarbeiten um 13,6 Prozent. Für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten erhöhten sich die Preise um 20,3 Prozent, Erdarbeiten waren 15,7 Prozent teurer als im November 2021. Zimmer- und Holzbauarbeiten kosteten 5,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen im November 2022 gegenüber dem Vorjahr um 17,8 Prozent zu. Hierbei erhöhten sich die Preise für Tischlerarbeiten um 19,5 Prozent. Diese haben unter den Ausbauarbeiten den größten Anteil am Preisindex für Wohngebäude. Bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen stiegen die Preise um 19,0 Prozent, bei Nieder- und Mittelspannungsanlagen um 17,1 Prozent. Die Preise für Wärmedämm-Verbundsysteme erhöhten sich um 16,5 Prozent.
Neben den Baupreisen für Wohngebäude nahmen die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) gegenüber dem Vorjahr um 16,8 Prozent zu. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen um 17,8 Prozent und für gewerbliche Betriebsgebäude um 17,6 Prozent.

09.01.2023 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

PCI: Parkettkleber-Produktion mehr als verdoppelt

Die PCI Augsburg steigert mit einer neuen Parkettkleberanlage in ihrem Werk in Wittenberg ihre Produktionskapazität im Bereich »Thomsit«-Parkettkleber auf mehr als das Doppelte.
Bisher produzierte das Unternehmen für die Marken »Thomsit« und »PCI« rund 900 Tonnen SMP-Kleber auf der bestehenden Parkettkleberanlage. Mit einer Investition im knapp einstelligen Millionenbetrag hat PCI nun die Anlage in ihrem Werk in Wittenberg erweitert und …

Die PCI Augsburg steigert mit einer neuen Parkettkleberanlage in ihrem Werk in Wittenberg ihre Produktionskapazität im Bereich »Thomsit«-Parkettkleber auf mehr als das Doppelte.
Bisher produzierte das Unternehmen für die Marken »Thomsit« und »PCI« rund 900 Tonnen SMP-Kleber auf der bestehenden Parkettkleberanlage. Mit einer Investition im knapp einstelligen Millionenbetrag hat PCI nun die Anlage in ihrem Werk in Wittenberg erweitert und mo­dernisiert. Dabei wurden im Sommer 2022 ein weiteres Silo auf dem Werksgelände aufgestellt und drei zusätzliche Eimer-Abfüllstationen mit Doppelfiltereinheiten gebaut, um die hohe Qualität der Produkte zu gewährleis­ten. Die neue Anlage wurde nach einer Bauzeit von neun Monaten fertigge­stellt und läuft bereits im Volllastbetrieb. Dadurch wird die Gesamtkapazität auf ca. 2000 Tonnen pro Jahr mehr als verdoppelt. Zusätzlich hat das Unterneh­men in der Produktion und in der Qualitätskontrolle zwei neue Arbeitsplätze ge­schaffen.
In der erweiterten Parkettkleberanlage werden nun insbesondere »Thomsit«-SMP-Kleber gefertigt, die auf der eigens entwickelten »Visko-Flex«-Technologie basieren und den Anwendern Verlegekomfort sowie Zeit- und Kostenersparnis bieten. Insgesamt produziert PCI am Standort Wittenberg ca. 40 000 Tonnen pro Jahr.
Frank Rösiger, technischer Geschäftsführer der PCI Augsburg, erklärt: »Wir freuen uns, mit der Erweiterung der Parkettkleberanlage in Wittenberg das zweite Großprojekt fertiggestellt zu haben. Wir ver­folgen auch in schwierigen Zeiten weiter unsere Strategie, unser Unternehmen durch moderne Fertigungsanlagen für die Zukunft zu rüsten und damit unsere Standorte zu stärken.«

06.01.2023 | Verband

17. »Branchentag Holz« – 65 Prozent der Fläche bereits gebucht

Wie der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) mitteilt, verläuft der Vorverkauf für den »Branchentag Holz« am 7. und 8. November 2023, der in der Halle 8 der Koelnmesse stattfindet, sehr gut.
Bislang haben 87 Aussteller gut 65 Prozent der verfügbaren Fläche gebucht. Der »Branchentag Holz« gilt als zentraler Treffpunkt für die gesamte Branche Holzhandel, Holzindustrie und Dienstleister. Er kombiniert an zwei Tagen die Netzwerk…

Wie der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) mitteilt, verläuft der Vorverkauf für den »Branchentag Holz« am 7. und 8. November 2023, der in der Halle 8 der Koelnmesse stattfindet, sehr gut.
Bislang haben 87 Aussteller gut 65 Prozent der verfügbaren Fläche gebucht. Der »Branchentag Holz« gilt als zentraler Treffpunkt für die gesamte Branche Holzhandel, Holzindustrie und Dienstleister. Er kombiniert an zwei Tagen die Netzwerkmöglichkeiten einer Messe mit einem Kongress.
Die Besucher erwartet in diesem Jahr neben der vielfältigen Ausstellung auch ein neu aufgestelltes Forum mit hochkarätigen Fachvorträgen. »Wir wollen den Fachbesuchern neben der Kontaktpflege mit Kollegen vermehrt die Möglichkeiten bieten, den Branchentag Holz auch als Informationsplattform zu nutzen«, erklärt Thomas Goebel, Geschäftsführer des GD Holz.
Wie in den Vorjahren wird auch 2023 wieder der renommierte Innovationspreis »Woody Award« ausgeschrieben. Ab Februar sind die Zielgruppen dann aufgefordert, ihre Bewerbungen beim GD Holz einzureichen. Am ersten Messetag findet vor Publikum und Fachpresse die feierliche Verleihung des »Woody Awards 2023« statt.

Weitere Informationen sowie die Standbuchung sind unter www.branchentag.de abrufbar.

06.01.2023 | Verband

Heimtex-Verband: Harald Cleven verstorben

Harald Cleven, ehemaliger Schatzmeister und Vorstandsmitgliedes des Heimtex-Verbandes ist tot. Er starb am 30. Dezember 2022 im Alter von 72 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit, der er sich mit seiner ihm eigenen positiven Art bewundernswert entgegengestellt hatte.
Als Schatzmeister wurde Cleven (früher geschäftsführend…

Harald Cleven, ehemaliger Schatzmeister und Vorstandsmitgliedes des Heimtex-Verbandes ist tot. Er starb am 30. Dezember 2022 im Alter von 72 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit, der er sich mit seiner ihm eigenen positiven Art bewundernswert entgegengestellt hatte.
Als Schatzmeister wurde Cleven (früher geschäftsführender Gesellschafter der Longlife Teppichboden Berndt Cleven GmbH & Co in Nettetal) 2010 in den Vorstand berufen und füllte das Amt bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 mit großem Engagement und viel Leidenschaft aus. »Gerade in den schwierigen Jahren des Verbandes, die insbesondere mit einschneidenden Umbrüchen im Vorstand verbunden waren, stellte er eine verlässliche und Orientierung gebende Konstante dar. Durch seine persönliche und empathische Art wurde er sowohl im Vorstand, als auch im Verbands-Team sehr geschätzt. Mit Harald Cleven verliert der Verband einen ganz besonderen Menschen, unsere Gedanken sind bei der Familie«, würdigt ihn der Heimtex-Verband. - © Heimtex-Verband

22.12.2022 | Boden / Zubehör

Egger Gruppe: Zufriedenstellende Geschäftsentwicklung

Mit einem konsolidierten Umsatz von 2,26 Mrd. Euro (+14,0 Prozent zum Vorjahr) hat die Egger-Gruppe das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2022/2023 (Stichtag 31. Oktober 2022) abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, ist diese Umsatzsteigerung in erster Linie den stark gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik, die zu höheren…

Mit einem konsolidierten Umsatz von 2,26 Mrd. Euro (+14,0 Prozent zum Vorjahr) hat die Egger-Gruppe das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2022/2023 (Stichtag 31. Oktober 2022) abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, ist diese Umsatzsteigerung in erster Linie den stark gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik, die zu höheren Verkaufspreisen führten, geschuldet. Die vielen Unsicherheiten und Krisen und deren Auswirkungen auf die Energie- und Rohstoffmärkte sowie die massive Inflation und der damit einhergehende Kaufkraftverlust haben für einen merklichen Nachfragerückgang gesorgt. Der Ausblick auf das zweite Halbjahr ist nach Angaben von Egger daher gedämpft.
Thomas Leissing, Sprecher der Egger-Gruppenleitung und verantwortlich für Finanzen/Verwaltung: »Die sehr starken Ergebnisse des Vorjahres sind auf die extrem hohe Nachfrage im Zuge des Cocooning-Effekts aus der Corona-Krise zurückzuführen und daher als außergewöhnlich einzuordnen. Dieser Nachfrage-Boom hat seit dem Frühjahr 2022 merklich nachgelassen. Inzwischen sehen wir Nachfragerückgänge in fast allen Märkten. Gleichzeitig sind wir unverändert mit einer Vielzahl an Unsicherheiten konfrontiert.«

Nachfrage merklich nachgelassen
Im ersten Halbjahr 2022/23 konnten ein Umsatz von 2.255,4 Mio. EUR (+14,0 Prozent zum 1. Halbjahr 2021/22) und ein EBITDA von 353,7 Mio. EUR (–26,1 Prozent zum Vorjahreszeitraum) erzielt werden. Die EBITDA-Marge beträgt 15,7 Prozent, die Eigenkapitalquote liegt auf dem hohen Niveau von 51,2 Prozent.
Dieses Ergebnis spiegele die hochvolatilen Rahmenbedingungen und Entwicklungen der vergangenen Monate wider. Der Ergebnisrückgang verteilt sich über alle Divisionen, wobei der Vorjahreszeitraum auch in allen Bereichen von einem außergewöhnlich guten Marktumfeld und Margenniveau geprägt war. Am deutlichsten fiel der Rückgang in der Division Building Products aus, welche im Vorjahr durch den Bauboom Rekordergebnisse erzielt hatte. In der Division Decorative Products konnten einzig im jüngsten Werk in Lexington, NC (US) Mengensteigerungen erzielt werden. Ergebnisrückgänge verzeichneten vor allem die osteuropäischen Werke, wo die Auswirkungen der Ukraine-Krise am unmittelbarsten spürbar wurden. Die Ertragsentwicklung in der Division Flooring Products ist aufgrund sinkender Nachfrage vor allem im Baumarkt-Bereich ebenso rückläufig.

Weiter in Werke investiert
Die Unternehmensgruppe will sich kontinuierlich weiter entwickeln: Laufende Investitionen in bestehende Werke werden getätigt, um sie am neuesten Stand der Technik zu halten. Im ersten Halbjahr beliefen sich die Investitionen auf 229,7 Mio. EUR (141,1 Mio. im Vorjahreszeitraum). Diese Investitionsausgaben gingen insbesondere in Projekte zur Rückwärtsintegration, zur Steigerung der Nachhaltigkeitsleistung in der Produktion sowie auf die Optimierung des innerbetrieblichen Materialflusses und der Effizienzsteigerung in der Lagerhaltung.

Herausforderungen auf Rohstoff- und Energiemärkten
Äußerst herausfordernd war und bleibt laut Egger die Situation auf den globalen Rohstoff- und Energiemärkten. Im ersten Halbjahr 2022/23 stiegen die Preise auf allen für Egger relevanten Rohstoffmärkten deutlich an und bleiben auf einem sehr hohen Niveau. Auch die Verfügbarkeiten waren unter Druck. Die oberste Priorität der Egger-Einkaufsstrategie war daher stets, die Versorgung aller Werke mit den wesentlichen Rohstoffen Holz, Chemie und Papier abzusichern und die Kunden zuverlässig zu versorgen. Hinsichtlich einer potentiell drohenden Energieknappheit ist Egger dank der eigenen Biomassekraftwerke an allen größeren Standorten gut abgesichert. Egger strebt mit dieser Strategie eine weitgehende Entkopplung von fossilen Brennstoffen an, vermeidet zugleich aber die rein thermische Verwertung von Rohstoffen und fördert die kaskadische Nutzung des wertvollen Rohstoffes Holz.

Ausblick auf 2. Halbjahr mit vielen Unsicherheiten behaftet
Der gesamtwirtschaftliche Ausblick bleibe auch in den nächsten Monaten mit großer Unsicherheit behaftet und werde weiterhin stark von den Herausforderungen auf den Energie- und Rohstoffmärkten geprägt sein. Damit ergibt sich nach eigenen Angaben auch für das zweite Geschäftshalbjahr 2022/23 eine gedämpfte Ergebniserwartung. Egger rechnet mittelfristig mit einem unverändert hohen Preisniveau und einem stabilen Umsatz, jedoch mit einer moderaten Nachfrage aus den wesentlichen Märkten. Langfristig wird die Egger-Gruppe die Produktionsvorteile der hochmodernen industriellen Basis weiter für sich nutzen. Auf Basis des nachhaltigen Geschäftsmodells und der starken finanziellen Basis wird Egger die gegenwärtige gesamtwirtschaftliche Eintrübung nicht nur gut überstehen, sondern sogar gestärkt daraus hervorgehen.

22.12.2022 | Messeartikel

imm cologne: "Spring Edition" mit neuem Format

Vom 4. bis 7. Juni findet in Köln die »imm Spring Edition« statt. Bereits sieben Monate vor dem Start verzeichnet die Sonderausgabe nach Angaben des Veranstalters einen guten Anmeldestand. Die Messe wird auf einer Brutto-Ausstellungsfläche von 132.000 m2 stattfinden.
Der Themenbereich Home belegt im kommenden Jahr die Hallen 5, 6 und 10 des Kölner Messegeländes, in Halle 10.1 erhält zudem das neue Format »Interior Platforms« Einzug. Damit werden ab 2023 auch die Themen Wand, Boden, Licht, Bad, Gebäudetechnik und Einrichtungselemente abgedeckt.
Das neu konzipierte Format »Pure Galleries« feiert seine Premiere in Halle 11.2 und ist nach dem Stil einer Kunstgalerie designt. Mitten in der Halle fungiert die Speakers Corner – ein Forum für Neuheiten und Innnovationen aus dem Bereich Wohnen – der als Treffpunkt fungieren und zum weiteren Austausch anregen soll.

Vom 4. bis 7. Juni findet in Köln die »imm Spring Edition« statt. Bereits sieben Monate vor dem Start verzeichnet die Sonderausgabe nach Angaben des Veranstalters einen guten Anmeldestand. Die Messe wird auf einer Brutto-Ausstellungsfläche von 132.000 m2 stattfinden.
Der Themenbereich Home belegt im kommenden Jahr die Hallen 5, 6 und 10 des Kölner Messegeländes, in Halle 10.1 erhält zudem das neue Format »Interior Platforms« Einzug. Damit werden ab 2023 auch die Themen Wand, Boden, Licht, Bad, Gebäudetechnik und Einrichtungselemente abgedeckt.
Das neu konzipierte Format »Pure Galleries« feiert seine Premiere in Halle 11.2 und ist nach dem Stil einer Kunstgalerie designt. Mitten in der Halle fungiert die Speakers Corner – ein Forum für Neuheiten und Innnovationen aus dem Bereich Wohnen – der als Treffpunkt fungieren und zum weiteren Austausch anregen soll.

22.12.2022 | Fachhandel / Kooperationen

HolzLand: Marketing und Category Management neu besetzt

Die Holzland-Kooperation geht personell gestärkt in das Jahr 2023 und hat einige Führungspositionen neu besetzt.
Hendrik Messer übernimmt ab sofort die Bereichsleitung des Category Management, Frederik Winkel leitet seit einigen Wochen das Marketing.
Winkel war viele Jahre bei Tchibo in einer Führungsposition für das Handelsmarketing zuständig. Bei der Otto Group/Küche & Co gestaltete er als Mitglied der Geschäftsleitung den digitalen Wandel des Unternehmens.
Messer war zuletzt bei Bauking für den strategischen Einkauf Holz/Holzwerkstoffe und als Vertriebsleiter Holz tätig. Zur HolzLand-Kooperation wechselte Hendrik Messer vor etwas mehr als einem Jahr als strategischer Einkäufer Großhandel.

Die Holzland-Kooperation geht personell gestärkt in das Jahr 2023 und hat einige Führungspositionen neu besetzt.
Hendrik Messer übernimmt ab sofort die Bereichsleitung des Category Management, Frederik Winkel leitet seit einigen Wochen das Marketing.
Winkel war viele Jahre bei Tchibo in einer Führungsposition für das Handelsmarketing zuständig. Bei der Otto Group/Küche & Co gestaltete er als Mitglied der Geschäftsleitung den digitalen Wandel des Unternehmens.
Messer war zuletzt bei Bauking für den strategischen Einkauf Holz/Holzwerkstoffe und als Vertriebsleiter Holz tätig. Zur HolzLand-Kooperation wechselte Hendrik Messer vor etwas mehr als einem Jahr als strategischer Einkäufer Großhandel.

22.12.2022 | Boden / Zubehör

Egger-Gruppe übernimmt Holzwerkstoffhersteller Saib

Der österreichische Holzwerkstoffhersteller Egger hat 60 Prozent der Anteile am italienischen Holzwerkstoffhersteller Saib erworben. 

Saib mit Sitz in Caorso, nahe Piacenza, ist nach eigener Aussage seit 60 Jahren einer der führenden Holzwerkstoffhersteller in Italien mit großem Fokus auf Design und Nachhaltigkeit. Wie das Unternehmen mitteilt, eröffnet die Mehrheitsbeteiligung durch Egger dem Standort mit rund 200 Mitarbeitern we…

Der österreichische Holzwerkstoffhersteller Egger hat 60 Prozent der Anteile am italienischen Holzwerkstoffhersteller Saib erworben. 

Saib mit Sitz in Caorso, nahe Piacenza, ist nach eigener Aussage seit 60 Jahren einer der führenden Holzwerkstoffhersteller in Italien mit großem Fokus auf Design und Nachhaltigkeit. Wie das Unternehmen mitteilt, eröffnet die Mehrheitsbeteiligung durch Egger dem Standort mit rund 200 Mitarbeitern weiteres Wachstum und Synergien in der weltweit tätigen Unternehmensgruppe. Egger bekräftigt mit der Akquisition seine Strategie, auch am Heimatmarkt Europa weiter zu wachsen.
»Zwei Familienunternehmen, fast zeitgleich gegründet, mit gemeinsamen Werten hinsichtlich nachhaltigem Wirtschaften und verlässlicher Partnerschaften: Die Beteiligung von Egger an Saib ist eine ideale Verbindung und bietet für beide Unternehmen großes Entwicklungspotenzial«, heißt es hierzu aus dem Hause Egger. Langfristig wollen die Österreicher die Beteiligung potenziell weiter erhöhen. Über den Kaufpreis und weitere Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Gemeinsame Wachstumschancen
Thomas Leissing, Sprecher der Egger Gruppenleitung, betont die Synergien der Übernahme: »Italien ist eines der führenden möbelproduzierenden Länder in Europa, und Saib ist einer der führenden Lieferanten für die italienische Möbelindustrie. Mit der Mehrheitsbeteiligung an Saib verbreitern wir unseren Marktzugang, erhöhen unsere Kapazitäten und erweitern unser Produktportfolio mit italienischer Design-Expertise.«
Die Mitglieder der Saib Eigentümerfamilie Giuseppe Conti, Clara Conti und Sergio Doriguzzi sollen den Standort in Caorso weiterhin leiten. »Mit der Integration unseres Unternehmens in die internationale Egger-Gruppe erhalten wir eine Wachstumsperspektive für den Standort Caorso und unsere Mitarbeiter«, erklärt Clara Conti den Anteilsverkauf des Unternehmens.
»Wir werden von der Erfahrung und dem Netzwerk einer führenden Gruppe profitieren können, die seit jeher auf die Optimierung der Produktion und der Produktqualität ausgerichtet ist«, sagen Sergio Doriguzzi und Giuseppe Conti. »Beide Unternehmen sind von Familien gegründet und weiterentwickelt worden und haben gemeinsame Werte, etwa das Augenmerk auf ökologische Nachhaltigkeit und das Vertrauen in ihre Angestellten und Arbeiter. Dies ist eine solide Basis für den Aufbau einer gemeinsamen Zukunft, die von Kontinuität und Innovation geprägt sein wird.«
Das Team von 223 Mitarbeitern in Italien soll diesen gemeinsamen Wachstumskurs maßgeblich unterstützen und seine Erfahrung in die Egger-Gruppe einbringen. Insbesondere die nachhaltigen, zirkulären Produktionsabläufe zahlen ideal auf die Nachhaltigkeitsziele der Egger Gruppe ein. Das Werk setzt bereits seit 1994 ausschließlich Post-Consumer-Recyclingholz in der Produktion ein.

14.12.2022 | Boden / Zubehör

Generationswechsel bei Heinr. Krüger & Sohn aus Münster

Henrik Krüger, 37, Neffe des bisherigen Inhabers Stephan Krüger, ist Anfang 2020 mit einer Minderheitsbeteiligung als Gesellschafter in das Unternehmen eingestiegen und übernimmt nun in sechster Generation zum 1. Januar 2023 alle Anteile des Unternehmens. Damit setzt er die Tradition fort, dass das Unternehmen, das im Jahr 1835 in Münster/Westfalen gegründet wurde und Anbieter von Parkettböden und Terrassendielen ist, in Familienhand verbleibt.
»Ich bin sehr dankbar und stolz, die Tradition fortführen zu dürfen. Gemeinsam mit meinem Team möchte ich frische Impulse setzen und das Unternehmen zukunftssicher gestalten«, sagt Henrik Krüger.
Stephan Krüger, der über 25 Jahre lang die Geschicke des Unternehmens leitete, hat innerhalb dieser Zeit mit viel Gespür für das Marktgeschehen aus einem Hobelwerk einen international agierenden Spezialisten für In- und Outdoor Bodenbeläge geschaffen. Er wird weiterhin beratend zur Seite stehen und seine Expertise einbringen. - © HKS

Henrik Krüger, 37, Neffe des bisherigen Inhabers Stephan Krüger, ist Anfang 2020 mit einer Minderheitsbeteiligung als Gesellschafter in das Unternehmen eingestiegen und übernimmt nun in sechster Generation zum 1. Januar 2023 alle Anteile des Unternehmens. Damit setzt er die Tradition fort, dass das Unternehmen, das im Jahr 1835 in Münster/Westfalen gegründet wurde und Anbieter von Parkettböden und Terrassendielen ist, in Familienhand verbleibt.
»Ich bin sehr dankbar und stolz, die Tradition fortführen zu dürfen. Gemeinsam mit meinem Team möchte ich frische Impulse setzen und das Unternehmen zukunftssicher gestalten«, sagt Henrik Krüger.
Stephan Krüger, der über 25 Jahre lang die Geschicke des Unternehmens leitete, hat innerhalb dieser Zeit mit viel Gespür für das Marktgeschehen aus einem Hobelwerk einen international agierenden Spezialisten für In- und Outdoor Bodenbeläge geschaffen. Er wird weiterhin beratend zur Seite stehen und seine Expertise einbringen. - © HKS