Branchen-News

27.01.2023 | Wand / Fassade

Kansai Helios: Kanand übernimmt Segmentleitung

Zum 1. Februar 2023 übernimmt Bernd Kanand die Position des Segment Director of Architectural Coatings bei Kansai Helios. Er verantwortet damit die Vertriebsstrategie und die Weiterentwicklung des Segements und der Marken »Helios Deco«, »Belinka«, »Chromos«, »Zvezda« und »Zorka«, auf Gruppenebene.
Zuletzt war Kanand 20 Jahren beim Berliner Farben- und Lackespezialisten Diessner tätig, davon 15 Jahre als Geschäfts…

Zum 1. Februar 2023 übernimmt Bernd Kanand die Position des Segment Director of Architectural Coatings bei Kansai Helios. Er verantwortet damit die Vertriebsstrategie und die Weiterentwicklung des Segements und der Marken »Helios Deco«, »Belinka«, »Chromos«, »Zvezda« und »Zorka«, auf Gruppenebene.
Zuletzt war Kanand 20 Jahren beim Berliner Farben- und Lackespezialisten Diessner tätig, davon 15 Jahre als Geschäftsführer. Kanand freut sich auf die neue Herausforderung und sagt: »Die internationale Aufgabe ist äußerst reizvoll und spannend. Ich freue mich auf neue Kollegen und Geschäftspartner sowie auf neue Herausforderungen.«
Kansai Helios, Teil von Kansai Paint, ist eine europäische Lackgruppe mit Holdinggesellschaft in Wien/Österreich, und einem ausgedehnten Produktions- und Vertriebsnetz in ganz Europa. Die Unternehmensgruppe bietet ein breites Spektrum hochwertiger und innovativer Produktlösungen und -systeme von Farben und Lacke, Kunstharze, Klebstoffe und Stärken sowie weitere chemische Produkte. - © Bernd Kanand

26.01.2023 | Boden / Zubehör

Parador: Neues Logistikzentrum in Coesfeld

Am 25. Januar 2023 wurde der erste Spatenstich für das neue Parador-Logistikzentrum am Standort in Coesfeld gesetzt. Auf der Fläche zwischen B474 und Millenkamp entsteht ein 30.000 Quadratmeter großer Neubau mit einer Kapazität für bis zu 30.000 Paletten und ausreichend Platz für operative Tätigkeiten.
»Wir freuen uns, dass wir die Interessen aller Projektpartner berücksichtigen konnten, und sind glücklich, nun in die Umsetzung zu starte…

Am 25. Januar 2023 wurde der erste Spatenstich für das neue Parador-Logistikzentrum am Standort in Coesfeld gesetzt. Auf der Fläche zwischen B474 und Millenkamp entsteht ein 30.000 Quadratmeter großer Neubau mit einer Kapazität für bis zu 30.000 Paletten und ausreichend Platz für operative Tätigkeiten.
»Wir freuen uns, dass wir die Interessen aller Projektpartner berücksichtigen konnten, und sind glücklich, nun in die Umsetzung zu starten«, sagt Parador-Geschäftsführer Stefan Kükenhöhner. Die Fertigstellung des Logistikzentrums ist für das Frühjahr 2024 geplant.
Effizienz, Nachhaltigkeit und die Stärkung des Standorts Coesfeld seien die wichtigsten Argumente für den Bau des neuen Logistikzentrums. Parador steigere mit dem Neubau und der damit verbundenen Zentralisierung der Läger die gesamte Effizienz seiner Logistik und sei dadurch deutlich flexibler. Die Außenlager in der Umgebung können dann aufgegeben werden.
Das Thema Nachhaltigkeit wird durch eine Fassadenbegrünung und einen umfassenden Bepflanzungsplan für das Gelände zusätzlich unterstützt. Ebenfalls projektiert ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf der 30.000 Quadratmeter großen Dachfläche. Die dort gewonnene Energie soll für den eigenen Verbrauch am Standort Coesfeld eingesetzt werden.

26.01.2023 | Allgemein

»BAU«: ifo-Institut präsentiert Ergebnisse im Bausektor

Die Ergebnisse des Branchenausblicks für den deutschen und europäischen Bausektor im Zeitraum bis 2025 präsentierte das ifo-Institut im Rahmen der »BAU«-Informationsgespräche.
Gestiegene Bauzinsen, hohe Realisierungskosten und wirtschaftliche Abkühlung – die Baubranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Wie entwickelt sich die Situation für Hersteller und Anbieter von Materialien und Systemen im Baubereich mittelfristig weiter? Erste Antworten auf diese Frage gibt eine europäische Marktanalyse, an der das ifo-Instituts beteiligt …

Die Ergebnisse des Branchenausblicks für den deutschen und europäischen Bausektor im Zeitraum bis 2025 präsentierte das ifo-Institut im Rahmen der »BAU«-Informationsgespräche.
Gestiegene Bauzinsen, hohe Realisierungskosten und wirtschaftliche Abkühlung – die Baubranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Wie entwickelt sich die Situation für Hersteller und Anbieter von Materialien und Systemen im Baubereich mittelfristig weiter? Erste Antworten auf diese Frage gibt eine europäische Marktanalyse, an der das ifo-Instituts beteiligt war. Ludwig Dorffmeister, Fachreferent für Bau- und Immobilienforschung, stellte die Kernaussagen vor.

Europäischer Bausektor stagniert vorerst
Nach den kräftigen Zuwächsen in den Jahren 2021 und 2022 (+ 5,8 Prozent und + 3,0 Prozent) bleibt der europäische Bausektor wohl von einem erneuten Rückgang verschont. Dieses und nächstes Jahr stagniert der Markt, 2025 wächst er mit gut einem Prozent nur langsam. Zu den Impulsgebern zählen dabei die staatlichen Modernisierungshilfen im Hochbau, teils beträchtliche Investitionsbedarfe im Wohnungs- und Infrastruktursektor sowie die ab 2024 wieder deutlich positiveren wirtschaftlichen Aussichten.
»Der europäische Bausektor profitiert vor allem von der steigenden Baunachfrage in Frankreich, Spanien und Großbritannien. Dort liegen die Zuwächse zwischen zweieinhalb und knapp sieben Prozent. Insgesamt dürfte der Markt bis 2025 um rund 26 Milliarden Euro wachsen«, erklärt Dorffmeister.

Deutsche Baubranche verspürt weiter Gegenwind
Nach zwei verhaltenen Jahren wird die deutsche Bauleistung 2023 allenfalls schwach zunehmen. Immerhin dürfte der Nichtwohnhochbau nach der zurückliegenden Marktkorrektur im laufenden Jahr keine Einbußen mehr verzeichnen. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung und nach dem Verdauen des Inflationsschocks legen der gewerbliche sowie der öffentliche Hochbau spätestens 2024 wieder zu. Für 2025 prognostiziert die Marktanalyse, dass der Umfang der Baumaßnahmen an neuen und bestehenden Nichtwohngebäuden hierzulande um rund ein Prozent größer sein wird als 2022. Auch der Tiefbausektor dürfte angesichts des teilweise immensen Investitionsbedarfs ab 2024 wieder Fahrt aufnehmen und bis 2025 um insgesamt zwei Prozent wachsen.

Deutlicher Rückgang des Wohnungsneubaus in Deutschland
Dass der deutsche Bausektor im Zeitraum 2021 bis 2025 letztlich nur stagnieren wird, liegt am baldigen Auslaufen der langjährigen Aufwärtsentwicklung im Wohnungsbau. Der große Bauüberhang und die langen Projektrealisierungszeiten werden den Neubaumarkt zwar vorerst stabilisieren, ab 2024 dürften die Folgen der großen Zurückhaltung aufseiten der Projektentwickler, »Häuslebauer« und Wohnungsunternehmen aber immer stärker durchschlagen. Die Prognose von Dorffmeister lautet deshalb: „Für das laufende Jahr ist im Wohnungsektor, der ja auch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden umfasst, noch ein kleines Plus denkbar. Danach geht es bergab.«

26.01.2023 | Boden / Zubehör

Neue Geschäftsführung bei Döllken Profiles

Seit 15. Januar 2023 leitet Martina Baden die Geschäfte der Döllken Profiles GmbH sowie die Business Unit »Profiles« der Surteco SE und löst damit die bisherige Doppelspitze, bestehend aus Hartwig Schwab und Wolfgang Breuning, ab. Schwab wechselt innerhalb des Mutterkonzerns in eine neue, verantwortungsvolle Position, teilt das Unternehmen mit.
In den letzten beiden Jahren hat die Surteco Group intensiv an der Neuausrichtung der Strategie des Gesamtkonzerns gearbeitet. Zur erfolgreichen Umsetzung dieser Strategie ist zum Jahresanfang eine neue Organisation in Kraft getreten, in der die Geschäfte der Döllken Profiles GmbH und der Tochterunternehmen zukünftig in der Business Unit »Profiles« vereint werden.
Martina Baden blickt auf mehr als elf Jahre Erfahrung in der Transformation und der strategischen Neuausrichtung im Anlagenbau und Automobilbereich des Thyssenkrupp-Konzerns zurück. Mit ihrer performanceorientierten Herangehensweise und ihrem strategischen Blickwinkel verfügt die passionierte Seglerin über umfassende Erfahrungen. - © Döllken Profiles

Seit 15. Januar 2023 leitet Martina Baden die Geschäfte der Döllken Profiles GmbH sowie die Business Unit »Profiles« der Surteco SE und löst damit die bisherige Doppelspitze, bestehend aus Hartwig Schwab und Wolfgang Breuning, ab. Schwab wechselt innerhalb des Mutterkonzerns in eine neue, verantwortungsvolle Position, teilt das Unternehmen mit.
In den letzten beiden Jahren hat die Surteco Group intensiv an der Neuausrichtung der Strategie des Gesamtkonzerns gearbeitet. Zur erfolgreichen Umsetzung dieser Strategie ist zum Jahresanfang eine neue Organisation in Kraft getreten, in der die Geschäfte der Döllken Profiles GmbH und der Tochterunternehmen zukünftig in der Business Unit »Profiles« vereint werden.
Martina Baden blickt auf mehr als elf Jahre Erfahrung in der Transformation und der strategischen Neuausrichtung im Anlagenbau und Automobilbereich des Thyssenkrupp-Konzerns zurück. Mit ihrer performanceorientierten Herangehensweise und ihrem strategischen Blickwinkel verfügt die passionierte Seglerin über umfassende Erfahrungen. - © Döllken Profiles

23.01.2023 | Verband

GHF: Leichtes Umsatzplus von rund 2,5 Prozent

Der Bundesverband Großhandel Heim & Farbe (GHF) meldet aus seinem internen Branchenvergleich ein leichtes Umsatzwachstum seiner Mitglieder von rund 2,5 Prozent für das Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr.
Verglichen mit dem ersten Halbjahr hat sich laut GHF das zweite Halbjahr mit rund 4 Prozent stärker entwickelte. Herausstechendes Wachstum, sicher auch aufgrund von deutlichen Preisanpassungen, verzeichneten die Wärmedämmverbundsysteme …

Der Bundesverband Großhandel Heim & Farbe (GHF) meldet aus seinem internen Branchenvergleich ein leichtes Umsatzwachstum seiner Mitglieder von rund 2,5 Prozent für das Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr.
Verglichen mit dem ersten Halbjahr hat sich laut GHF das zweite Halbjahr mit rund 4 Prozent stärker entwickelte. Herausstechendes Wachstum, sicher auch aufgrund von deutlichen Preisanpassungen, verzeichneten die Wärmedämmverbundsysteme mit rund 15 Prozent zum Vorjahr.
Der GHF-Branchenvergleich wird monatlich für die Teilnehmer erstellt und verarbeitete ein Umsatzvolumen der Großhändler an ihre Kunden im letzten Jahr von über 1,8 Mrd. Euro. Er gibt den Teilnehmern damit einen detaillierten Blick auf die monatliche Entwicklung von 16 Warengruppen.

20.01.2023 | Fachhandel / Kooperationen

Mega eG: Farben Schmid 100-prozentige Tochtergesellschaft

Seit 1. Januar 2023 ist die Robert Schmid GmbH & Co. KG mit sieben Niederlassungen eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Mega Gruppe. Dabei soll die Eigenständigkeit der Firma Schmid innerhalb der Großhandelsgruppe gewahrt bleiben. Ziel ist es, das Standortnetz in Baden-Württemberg und Bayern weiter auszubauen.
Bereits seit 2015 arbeiten das Familienunternehmen Farben Schmid aus Memmingen und die handwerkseigene Mega zusammen. …

Seit 1. Januar 2023 ist die Robert Schmid GmbH & Co. KG mit sieben Niederlassungen eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Mega Gruppe. Dabei soll die Eigenständigkeit der Firma Schmid innerhalb der Großhandelsgruppe gewahrt bleiben. Ziel ist es, das Standortnetz in Baden-Württemberg und Bayern weiter auszubauen.
Bereits seit 2015 arbeiten das Familienunternehmen Farben Schmid aus Memmingen und die handwerkseigene Mega zusammen. Diese Gemeinschaft soll nun intensiviert werden.
»Wir freuen uns schon jetzt auf die zukünftige Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen sowie auf rund 8000 neue Kunden. Gemeinsam werden wir – ganz im Sinne unseres genossenschaftlichen Auftrages ›Handeln fürs Handwerk‹ – den herstellerunabhängigen Sortimentsgroßhandel weiter ausbauen. Das Handwerk brauche einen Partner, der die besten Produktlösungen in einer Hand zusammenführt. Diesem Auftrag unserer Eigentümer aus dem Handwerk möchten wir gerecht werden und hoffen, dass sich weitere freie Großhändler unserer Kooperation für das Handwerk anschließen«, erklärt Volker König, Vorstandsvorsitzender der Mega Gruppe.

19.01.2023 | Boden / Zubehör

Unilin Group investiert 20 Mio. Euro in die Produktion von LVT-Böden

Die Unilin Group ist Mitte Januar 2023 mit einem ehrgeizigen Wachstums- und Investitionsplan für ihre belgischen Produktnsstandorte im Bereich Bodenbeläge ins neue Jahr gestartet. Das Unternehmen investiert 20 Millionen Euro, um einerseits die LVT-Produktion am Standort Avelgem deutlich zu steigern und andererseits eine neue, hochmoderne LVT-Linie in Wielsbeke zu bauen.
Mit der neuen Produktionsanlage reagiert Unilin auf die steigen…

Die Unilin Group ist Mitte Januar 2023 mit einem ehrgeizigen Wachstums- und Investitionsplan für ihre belgischen Produktnsstandorte im Bereich Bodenbeläge ins neue Jahr gestartet. Das Unternehmen investiert 20 Millionen Euro, um einerseits die LVT-Produktion am Standort Avelgem deutlich zu steigern und andererseits eine neue, hochmoderne LVT-Linie in Wielsbeke zu bauen.
Mit der neuen Produktionsanlage reagiert Unilin auf die steigende Nachfrage von Rigid-Core-Belägen. Die bestehende LVT-Produktion in Wielsbeke wird im Laufe des Jahres 2023 schrittweise eingestellt.
»Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Investitionsplans, mit dem die Unilin Group in diesem Jahr 155 Millionen Euro in den Ausbau von Produktionskapazitäten investieren wird«, heißt es hierzu aus Belgien.
Nach zwei Jahren intensiver Tests und Forschungsarbeit wird die neue LVT-Linie, die von Unilin entwickelt und patentiert wurde, neueste Produktionstechnologien mit Innovationen vereinen. Die neue Anlage sei energieeffizienter und ermögliche die Verwendung von 100 Prozent recycelten Rohstoffen. Sie soll im Oktober 2023 in Betrieb gehen.
Im neuen Schulungszentrum »The Dive« werden Mitarbeiter für die neue Anlage und deren Technologie geschult.

19.01.2023 | Heimtextilien / Sonnenschutz

Wechsel in der Geschäftsführung bei MHZ

Jochen Hachtel, Geschäftsführer für den Bereich Technik und Produktion der MHZ Hachtel GmbH & Co. KG, scheidet nach rund 25 Jahren zum 30. Juni 2023 aus dem familiengeführten Unternehmen aus. Er war seit 1999 bei MHZ …

Jochen Hachtel, Geschäftsführer für den Bereich Technik und Produktion der MHZ Hachtel GmbH & Co. KG, scheidet nach rund 25 Jahren zum 30. Juni 2023 aus dem familiengeführten Unternehmen aus. Er war seit 1999 bei MHZ zunächst im technischen Produktmanagement und in der Entwicklung tätig. 2007 übernahm er die Funktion des Technischen Leiters. Seit 2009 verantwortet er als Geschäftsführer den Technikbereich des Familienunternehmens. Mit der bevorstehenden Beendigung seiner Geschäftsführertätigkeit im Sommer 2023 beginnt für ihn ein neuer Abschnitt. Er wird jedoch als Gesellschafter der MHZ weiterhin eng verbunden bleiben.
Der Sicht-, Sonnen- und Insektenschutzhersteller aus Leinfelden-Echterdingen konnte als Nachfolger Marc Horn gewinnen. Zuletzt hatte er in der Geschäftsleitung der Roma KG die Produktion verantwortet und zudem operativ den Hauptstandort in Burgau als Gesamtwerkleiter geführt. Ab 1. Februar 2023 wird er bei MHZ sukzessive die Verantwortung für die technischen Bereiche übernehmen. - © MHZ

19.01.2023 | Verband

ZDB: Baubranche warnt vor schwierigen Zeiten im Wohnungsbau

Seit Monaten ist die Zahl der Baugenehmigungen rückläufig. Angesichts der angespannten Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt und rückläufiger Auftragszahlen fordert der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, die Politik zum Handeln auf.
»Die anhaltend negative Entwicklung bei den Baugenehmigungen ist ein Menetekel für den Wohnungsbau in Deutschland. Im November 2022 wurde der Bau von 24.300 Wohnungen genehmigt. La…

Seit Monaten ist die Zahl der Baugenehmigungen rückläufig. Angesichts der angespannten Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt und rückläufiger Auftragszahlen fordert der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, die Politik zum Handeln auf.
»Die anhaltend negative Entwicklung bei den Baugenehmigungen ist ein Menetekel für den Wohnungsbau in Deutschland. Im November 2022 wurde der Bau von 24.300 Wohnungen genehmigt. Laut Statistischem Bundesamt waren das 4.700 Baugenehmigungen weniger als im Vorjahresmonat (-16 Prozent). Von Januar bis November 2022 wurden damit insgesamt rund 321.800 Wohnungen genehmigt. Dies waren fast 6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Tempo des Rückganges hat dabei in den letzten Monaten zugenommen.
Aber auch bereits genehmigte Projekte werden immer häufiger storniert. Wegen steigender Preise, hoher Bauzinsen und einer veränderten Förderpolitik verschieben Bauherren ihre Projekte auf ungewisse Zeit oder werfen ganz das Handtuch.
Angesichts dieser Entwicklungen und einer Nettozuwanderung von rund drei Millionen Menschen seit 2015 muss die Bundesregierung die dramatisch veränderte Situation anerkennen und ihre Politik entsprechend anpassen. Andernfalls werden in diesem Jahr anstatt der jährlich benötigten 400.000 Wohnungen schätzungsweise nicht einmal 250.000 gebaut werden. Irgendwann könnten Deutschland die Wohnungen ausgehen.
In der Wohnungsbauförderung braucht es jetzt eine ambitioniertere und mittelfristig verlässliche Politik mit Augenmaß. Sowohl beim Mietwohnungsbau als auch sozialen Wohnungsbau muss die Förderung vom EH-40-Standard abgekoppelt werden. Und für private Häuslebauer ist eine Nachfolgeregelung für das Baukindergeld dringend notwendig. Eine zusätzliche Senkung der Grunderwerbssteuer würde Bauwilligen ebenso etwas Planbarkeit bieten wie eine Ausweitung der Sonderabschreibungen im sozialen Wohnungsneubau auf 10 Prozent. Das würde den Wohnungsbau zumindest etwas ankurbeln.«

18.01.2023 | Fachhandel / Kooperationen

»Mega-Messe« findet Ende April in Hamburg statt

Die große Mega-Hausmesse findet am 28. und 29. April 2023 in Hamburg statt. In die Messehalle A1 am Fernsehturm präsentiert das handwerkseigene Großhandelsunternehmen Mega wieder gemeinsam mit rund 100 seiner Industriepartner Trends und Innovationen fürs Profihandwerk.

Mehr als 6000 Besucher erwartet
10 000 m² Sortiments- und Lieferantenvielfalt und mehr als 6000 erwartete Fachbesucher – das sind die Eckdaten der…

Die große Mega-Hausmesse findet am 28. und 29. April 2023 in Hamburg statt. In die Messehalle A1 am Fernsehturm präsentiert das handwerkseigene Großhandelsunternehmen Mega wieder gemeinsam mit rund 100 seiner Industriepartner Trends und Innovationen fürs Profihandwerk.

Mehr als 6000 Besucher erwartet
10 000 m² Sortiments- und Lieferantenvielfalt und mehr als 6000 erwartete Fachbesucher – das sind die Eckdaten der Messe. Auf dem berufsständischen Branchentreff begegnen sich Maler, Bodenleger, Stuckateure und Trockenbauer – oft in Begleitung der Familie – und erleben das Neueste aus Material- und Anwendungstechnik. Für genau diese Berufsgruppen bildet die Mega ein Vollsortiment ab: Farben, Lacke und Lasuren, Boden- und Wandbeläge, Dämmsysteme und Putze, Maschinen und Werkzeuge, Bauchemie und Bautenschutz.
Neben attraktiven Angeboten, Praxisvorführungen und handwerksgerechten Serviceleistungen gibt es zahlreiche Neuentwicklungen zu entdecken, die dem Handwerksprofi die Arbeit erleichtern. Insgesamt wird es ein abwechslungsreiches Messewochenende für die ganze Familie.

Höhepunkt am Abend: die Mega-Party
Weiterer Höhepunkt des Messewochenendes sind die legendären Mega-Partys in der Altonaer Fischauktionshalle: Vor markanter Hafenkulisse feiern die Partygäste hier ein Fest mit erlesenem Büfett und stimmungsvollem Showprogramm.
Partytickets sind ab sofort bis 28. Februar 2023 über das Reiseprogramm zur Messe buchbar, ebenso zahlreiche Pakete mit touristischen Highlights und Arrangements für Übernachtung sowie An- und Abreise.

18.01.2023 | Verband

DKV: Kork-Logo um Kategorie »Kork-Fertigböden« erweitert

Seit 1997 können geprüfte Kollektionen von Kork-Parkett und Kork-Fertigparkett der Mitglieder des Deutschen Kork-Verbands (Herford) das Qualitätszeichen »Das Kork-Logo« tragen. Die zugrundeliegenden Prüfbestimmungen haben einen umfassenden, teilweise über gesetzliche Regelungen hinausgehenden Verbraucherschutz im Fokus. Im Kontext zum technischen Fortschritt hat der siegelgebende Verband nun die Nutzungsbedingungen und die Publikation seiner K…

Seit 1997 können geprüfte Kollektionen von Kork-Parkett und Kork-Fertigparkett der Mitglieder des Deutschen Kork-Verbands (Herford) das Qualitätszeichen »Das Kork-Logo« tragen. Die zugrundeliegenden Prüfbestimmungen haben einen umfassenden, teilweise über gesetzliche Regelungen hinausgehenden Verbraucherschutz im Fokus. Im Kontext zum technischen Fortschritt hat der siegelgebende Verband nun die Nutzungsbedingungen und die Publikation seiner Kollektivmarke auf alle Kork-Bodenbeläge ausgedehnt, sofern sie die erforderlichen und unabhängig durchgeführten Prüfungen bestanden haben.
Die Prüfbestimmungen wurden grundlegend aktualisiert. Unverändert bleibt die Mitgliedschaft im Deutschen Kork-Verband als Grundvoraussetzung, um die Kollektivmarke zu erhalten bzw. zertifizierte Produkte damit auszeichnen zu können.
Ab 1. Januar 2023 umfasst das Prüfkonzept »Das Kork-Logo« neben Kork-Parkett und Kork-Fertigparkett auch »Kork-Fertigböden« als neue Produktkategorie. Damit werden Bodenbeläge mit einer Kork-Deckschicht unter 2,5 mm Mindestauflagendicke inkludiert, die die mechanischen Anforderungen nach EN 16511 erfüllen.
Unter dem Aspekt der Verbrauchersicherheit wird mit dieser grundlegenden Erweiterung ein deutlich für den Laien erkenn- und schnell erfassbarer Zusatz um die der jeweiligen Produktkategorie zu Grunde liegende Produktnorm in unmittelbarem Umfeld des QS-Zeichens zwingend erforderlich. Rechts neben oder direkt unter der bekannten Marke ist ab Stichtag der Schriftsatz »Gemäß...« EN 12104 für Kork-Fertigparkett, ISO EN 20326 für Kork-Fertigparkett oder EN 16511 für Kork-Fertigböden auf jedweder Form der Produktkommunikation (Verpackungen etc.) zu publizieren. Die Übergangsfrist endet zum 31. Mai 2023.